Jesus - der HYPNOTISEUR
Die "WUNDER"
Heilung des gelähmten Knechtes
(Matth. 8, 5—13; Luk. 7, 1-10)
5)Als aber Jesus nach
Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn
(6)und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große
Qualen.
(7)Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
(8)Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter
mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
(9)Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter
mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm
her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er's.
(10)Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm
nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei
keinem gefunden!
(11)Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit
Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
(12)aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die Finsternis; da wird
sein Heulen und Zähneklappern.
(13)Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt
hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.
Die Heilung von einem Krebskranken:
Eine fürwahr tolle Geschichte. Und durchaus möglich.
Einen ähnlichen Fall hatte ich einmal in Süddeutschland in der Nähe von München.
Ich war als Disc-Jockey in einem kleinen Vorort bei Ebersberg angestellt und hatte zuvor in derselben Disco einen Auftritt als Showhypnotiseur.
Viele der Gäste waren beeindruckt, was Personen unter Hypnose alles machen und auch aushalten. Einer meiner Kandidaten hieß Werner P.
Er war besonders leicht zu hypnotisieren und daher war für ihn dieses Erlebnis etwas ganz Besonderes.
Später, als ich meinen Job in Steinhöring begann, freundeten wir uns an. Werner war ein lebenslustiger Genosse und fast bei jeder Fete mit dabei.
Einige Zeit später kam Werner ziemlich bedrückt zu mir. "Kann Hypnose eigentlich auch Knochenkrebs heilen?" fragte er mich. Da ich sofort bemerkte, dass es sich bei dieser Krankheit um Ihn persönlich handelte, antwortete ich ohne zu zögern: "Na klar, solche Fälle habe ich öfters schon gehabt und die Heilung hat immer bestens funktioniert!" Ganz ehrlich gesagt: Ich hatte zuvor noch NIE einen Krebskranken geheilt aber immer gehofft, dass ich die Hypnose bei einem Krebskranken einmal unter Beweis stellen konnte. Meine kleine "Lüge" verfehlte ihre Wirkung nicht.
Werners Augen begannen zu leuchten und ich konnte sehen, wie er wieder neue Hoffnung schöpfte.
Er erzählte mir, dass bei einer ärztlichen Untersuchung im Knochenmark seines rechten Beines ein Krebsgeschwür entdeckt wurde. Bei der sofortigen Operation wurde dieses Geschwür aus dem Knochen entfernt und ein Stück Knochen aus seinem Schultergelenk eingesetzt. Dieser Knochenteil wollte aber nicht mit dem Beinknochen zusammenwachsen.
Ich machte mit Werner einige hypnotische Sitzungen und ob Sie es glauben oder nicht... Das Knochenstück verwuchs bestens mit dem Beinknochen. Man sollte nun denken... Alles in Butter! Leider war dem nicht so.
Bei einer Nachuntersuchung im Klinikum Großhadern stellten die Ärzte drei neue Krebskolonien im Knochenmark fest und rieten zur Amputation des Beines, damit der Krebs nicht in den Körper wandern könne.
Werner war ein begeisterter Fußballer und das Letzte was er sich wünschte, war ein Bein zu verlieren.
Er kam diesem Tag weinend zu mir und erzählte mir von dem Untersuchungsergebnis.
"Na und?" fragte ich ihn: "was gibt es da für ein Problem? Dann werden wir eben die gesamten Krebszellen aus deinem Körper entfernen!" Wieder leuchteten seine Augen auf. Und dieses Mal mit noch mehr Hoffnung. Schließlich hatte die Sache mit dem Knochenstück ja auch einwandfrei bei ihm geklappt.
Also frisch ans Werk...
Die einzige "Schwierigkeit" bei einer solchen Hypnose besteht eigentlich nur darin, dass der Hypnotiseur dem Gehirn seines Klienten die Heilung mit möglichst einfachen Worten und guten bildlichen Beschreibungen erklärt, was es zu tun hat.
Kurz zuvor hatte ich im dritten Programm eine medizinische Sendung gesehen, die über die einzelnen Abwehmechanismen berichtete und sie erklärte. Außerdem hat es mir an Phantasie in meinem Leben nie gefehlt und so begann ich also dem Unterbewussten zu erklären, was es zu tun hat.
So in etwa hörte sich die Suggestion an:
Zuerst einmal schicken wir Informationszellen durch das Knochenmark vom rechten Bein. Die sollen herausfinden, wo sich Zellen befinden, die nicht zum Knochenmark gehören. Der Ort wird genau markiert und dann kehren die Info-Zellen zurück und informieren das Gehirn detailliert. Danach sendet das Unterbewusstsein FRESSZELLEN an diese Stellen, die etwa so aussehen wie im PAC-MAN Videospiel. Diese fressen jetzt sämtliche Zellen auf, die nicht zu einem gesunden Knochenmark gehören. Gleich hinter den Fresszellen warten schon die gesunden, neuen Knochenmarkzellen, die sofort die entstandenen Löcher auffüllen. - Das war schon ALLES! Hört sich ziemlich einfach an und... ist es auch.
Schon deswegen, weil ich gar nicht der GROSSE WUNDERHEILER BIN. Werner hat sich selbst geheilt. SEIN Unterbewusstes hat die ganze Arbeit gemacht. Ich habe ihm höchstens das nötige Selbstvertrauen vermittelt, das man braucht, um diese Kräfte freizusetzen.
Es war nur noch wenig Zeit, bis zur letzten Nachuntersuchung, vor der Amputation. Wenn ich mich recht erinnere haben wir vier Sitzungen in einer Woche gemacht und dann musste er auch schon wieder ins Klinikum. Ergebnis:
KEINE KREBSZELLEN MEHR IM GESAMTEN KÖRPER.
EIN WUNDER?? Nein!! Ganz normale Hypnose. Der GLAUBE hat hier wieder einmal Berge versetzt. Auch ohne JESUS!
Die Geschichte endet jedoch nicht mit einem Happy End.
Jahre später, als ich für kurze Zeit aus Zentralamerika nach Deutschland zurückkehrte, rief ich Werner an und fragte wie es ihm gehe. - "Ich sitze jetzt im Rollstuhl" erklärte er mir. Ein schwerer Unfall mit seinem Motorrad gegen ein Auto. Die Autofahrerin war schuldig aber beide Beine seien gelähmt, berichtete er.
"Kein Problem" sagte ich zu ihm, "ich komme runter nach Bayern und wir werden diese Lähmung genauso heilen, wie den Krebs. Ich weiß, dass es auch dieses Mal wieder funktionieren wird. Mit deinem Einverständnis werde ich dieses Mal jedoch die Presse dazu einladen, um den Ungläubigen die Kraft der Hypnose unter Beweis zu stellen!"
"Nein, Vielen Dank" antwortete Werner, "ich möchte das nicht öffentlich machen. Da bleibe ich lieber im Rollstuhl" "Schade" sagte ich, aber ohne die finanzielle Hilfe der Presse, kann ich nicht nach Süddeutschland reisen, um Dich zu heilen. GOTT SEGNE DICH!"
Das war das letzte Gespräch mit Werner P.
Möge GOTT ihm trotzdem ein glückliches Leben bescheren.