Jesus - der HYPNOTISEUR

Die "WUNDER"

 

Die Heilung eines besessenen Knaben

14Und sie kamen zu den Jüngern und sahen eine große Menge um sie herum und Schriftgelehrte, die mit ihnen stritten. 15Und sobald die Menge ihn sah, entsetzten sich alle, liefen herbei und grüßten ihn. 16Und er fragte sie: Was streitet ihr mit ihnen? 17Einer aber aus der Menge antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn hergebracht zu dir, der hat einen sprachlosen Geist. 18Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr. Und ich habe mit deinen Jüngern geredet, dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten's nicht. 19Er aber antwortete ihnen und sprach: O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir! 20Und sie brachten ihn zu ihm. Und sogleich, als ihn der Geist sah, riss er ihn. Und er fiel auf die Erde, wälzte sich und hatte Schaum vor dem Mund. 21Und Jesus fragte seinen Vater: Wie lange ist's, dass ihm das widerfährt? Er sprach: Von Kind auf. 22Und oft hat er ihn ins Feuer und ins Wasser geworfen, dass er ihn umbrächte. Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns! 23Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst - alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. 24Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! 25Als nun Jesus sah, dass das Volk herbeilief, bedrohte er den unreinen Geist und sprach zu ihm: Du sprachloser und tauber Geist, ich gebiete dir: Fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn hinein! 26Da a schrie er und riss ihn sehr und fuhr aus. Und der Knabe lag da wie tot, so dass die Menge sagte: Er ist tot. 27Jesus aber ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf. 28Und als er heimkam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? 29Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten.

aKap 1,26 

 

In vielen Fällen von "Besessenheit" handelte es sich oftmals um Menschen, die an Epilepsie leiden. Die Reaktionen sind ähnlich: verkrampfen des Körpers, unkontrolliertes Umsichschlagen, Schaum vor dem Mund usw.

Auch ich wurde einmal mit so einem Fall konfrontiert.

Fernando hieß der junge Mann und stammte aus einem armen Stadtteil der Hauptstadt von Honduras, Tegucigalpa.

Die Eltern dieses 18-jährigen hatten von meiner Hypnose-Praxis in der Stadt gehört und kamen eines Tages bei mir vorbei, um sich nach den Chancen für eine Heilung dieser Krankheit durch die Hypnose zu erkundigen. Gestärkt durch die vielen Heilungen in Deutschland machte ich dem Paar Hoffnungen und entschloss mich, auch diesen Fall zu übernehmen.

Ich erinnerte mich jedoch an mein Hypnose-Buch von Tepperwein, in dem er zur Vorsicht bei der Anwendung dieser Heilmethode aufrief.

Wie Sie sich sicherlich erinnern, lieber Leser, ist Hypnose absolut UNGEFÄHRLICH! Bei Epilepsie sollte der Hypnotiseur jedoch sicherstellen, dass die Person im Zustand der Hypnose keinen Anfall bekommt. Da Hypnose alles verstärkt, würde der Anfall den Körper bei seinen Verkrampfungen noch mehr in Mitleidenschaft ziehen, so das es notwendig würde, eine Muskeln entspannende Injektion zu verabreichen. Wenn ein Hypnotiseur aber, so wie ich, gut vorbereitet ist und weiß, was in einem solchen Fall zu tun ist, gibt es auch hier kaum ein Risiko.

Die Eltern erklärten mir, dass ihr Sohn seit dem 14. Lebensjahr an der Epilepsie litt. Von einem Tag auf den anderen, bekam er plötzlich diese Anfälle und seit dem wiederholen die sich regelmäßig. Seid dieser Zeit litt er ca. alle 3 bis 4 Tage an einem Anfall. - Hier sah ich meine große Chance.

Ich bat die Familie von Fernando mich in den nächsten Tagen direkt nach einem Anfall zu informieren, damit ich einigermaßen sicher sein konnte, dass während unserer Sitzung nichts passieren konnte. Gesagt- Getan.

Schon nach ein paar Tagen kam der Anruf. Ich setzte mich in ein Taxi und fuhr zu den Leuten hinaus. Sie lebten wirklich in einem Armenviertel und ich entschloss mich, außer dem Taxigeld nichts für meine Dienste zu verlangen. Abgesehen davon, war ich selbst gespannt, ob das Unterbewusste mit so einer Krankheit fertig werden konnte.

Schon zu Beginn hatte ich Glück. Zuerst einmal konnte der junge Mann sich sehr gut konzentrieren, was die Einleitung der Hypnose sehr vereinfacht. Auch schien er über einen starken Glauben zu verfügen, denn schon nach einigen Momenten der Einleitung, befand er sich in tiefster Trance.

Jetzt galt es die richtigen Suggestionen ins Gehirn zu verankern. Ich erklärte also dem Unterbewussten, dass irgendwo im Gehirn alle paar Tage scheinbar ein Kurzschluss stattfand, den es galt, zu beseitigen. Wieder wurden Info-Zellen ausgesandt, um die Stelle dieses Fehlers zu finden. Da ich dem Jungen das Antworten über seine Stimme ermöglichte, informierte er mich regelmäßig über den Stand der Dinge.

An dieser Stelle sollte ich vielleicht hinzufügen, dass unser Unterbewusstsein scheinbar im Stande ist INTERN eine visuelle Reise zu entwickeln, das heißt, der Klient kann alles was sich im Körper und Gehirn abspielt wirklich SEHEN. Er kann beobachten, wie das Gehirn die Heilung vollzieht. Diesen Umstand machte ich mir zunutze, um an die nötigen Informationen zu kommen.  

Fernando beschrieb mir unter Hypnose, dass es richtig hell in seinem Gehirn sei. Überall Lichtblitze in allen möglichen Farben und alles wunderschön anzusehen. Nach einigen Minuten berichtete er von einer Unterbrechung der Leiterbahnen für die Blitze. Es sah wie ein tiefer Abgrund aus und wenn ein Lichtstrahl sich näherte wurde er von dem schwarzen Loch verschluckt. Ich bat ihn, an dieser Stelle zu bleiben und befahl dem Unterbewussten neue Zellen zu entwickeln, welche die Leiterbahnen dort reparieren können. Nach kurzer Zeit berichtete mir der Junge, dass die Zellen angekommen seien und ein neues Netzwerk von Bahnen über dem Loch konstruierten. Nach etwa zehn Minuten meldete das Gehirn Vollzug. Die Lichtblitze flossen wieder ungestört von einem Ende zu anderen.

Als weitere Suggestion fügte ich noch hinzu, dass sein Unterbewusstsein automatisch alle defekten Gehirnteile reparieren und nie wieder einen Kurzschluss von Seiten des Gehirn zulassen werde.

Diese Hypnosesitzungen wiederholten wir in den darauf folgenden Tagen und TATSÄCHLICH - Fernando hatte danach nie wieder einen Anfall!!!

Natürlich habe ich bei den Sitzungen alles so blumig und einfach beschrieben, dass Fernandos Gehirn sich es bildlich vorstellen konnte. Vielleicht ist das der Grund für erfolgreiche Hypnosen von "Laien". Mediziner sind wahrscheinlich weniger gut als Hypnotiseure geeignet, da ihr Wortschatz auf viel höherem Niveau ist und sie einem Patienten all ihre medizinischen Fachwörter and den Kopf werfen, mit dem viele "normale" Gehirne nichts anzufangen wissen.

Bis heute haben die Mediziner in Tegucigalpa keine Erklärung für die wundersame Heilung des Fernando und es ist auch gut so. Für mich zählt das Resultat und nicht die wissenschaftliche oder medizinische Erklärung warum die Heilung eintrat. Belassen wir es doch bei dem simplen Satz: Der GLAUBE versetzt BERGE!

Und schon wieder ein Wunder Jesu, was auch ein geschulter Hypnotiseur kann. Sollte das nicht langsam zu denken geben??!!

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