Jesus - der HYPNOTISEUR
Die "WUNDER"
22Und sie kamen nach Betsaida. Und sie brachten zu ihm einen Blinden und baten ihn, dass er ihn a anrühre. 23Und er nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn hinaus vor das Dorf, b tat Speichel auf seine Augen, legte seine Hände auf ihn und fragte ihn: Siehst du etwas? 24Und er sah auf und sprach: Ich sehe die Menschen, als sähe ich Bäume umhergehen. 25Danach legte er abermals die Hände auf seine Augen. Da sah er deutlich und wurde wieder zurechtgebracht, so dass er alles scharf sehen konnte. 26Und er schickte ihn heim und sprach: Geh nicht hinein in das Dorf!
Die Heilung eines BLINDEN liegt absolut im Bereich des Möglichen. Es bedarf keiner besonderen Fähigkeiten von Seiten des Hypnotiseurs, um eine Hypnose auch ohne visuellen Kontakt einzuleiten. Hier geht es ausnahmslos um einen tiefen Glauben beim Klienten und um die richtige Wortwahl des Hypnotiseurs, besonders bei einem BLINDEN, der von Geburt an nicht sehen konnte.
Bis heute habe ich noch keinen BLINDEN geheilt! Diese Tatsache ändert aber nichts daran, dass es MÖGLICH ist.
Und doch gab es einen Fall in meiner langjährigen Tätigkeit, die zu diesem Thema perfekt passt:
Verbesserung der Sehschärfe:
Vor Jahren kam eine Person zu mir, die an erheblicher Sehschwäche litt. Seine Brillengläser waren dick wie der Boden einer Glasflasche. Wenn er die Brille abnahm, konnte er fast nur noch Schatten wahrnehmen. Leider ist mir der Name dieser Person entfallen, darum nennen wir ihn hier einfach "Karl-Heinz".
Karl-Heinz litt an diesem Übel schon seit seiner
Kindheit und mit zunehmendem Alter verschlechterte sich dieser Zustand noch.
Alle ärztlichen Untersuchungen bestätigten, dass es von medizinischer Seite wohl
keinerlei Hilfe dagegen gab. Aber die Untersuchungen der verschiedenen
Augenärzte waren dennoch für mich sehr aufschlussreich, da mir Karl-Heinz anhand
einer Augen-Skizze aus dem Internet beschreiben konnte, was der Grund für seinen
Sehverlust war.
Diese Vorkenntnisse sind bei der Formulierung der Suggestionen meist sehr hilfreich. So auch in diesem Fall.
Karl-Heinz war schon um die 40 Jahre alt. Das bedeutet für sein Gehirn eine wesentlich größere Kraftanstrengung als etwa bei einem jungen Menschen. Da in etwa ab dem 35sten Lebensjahr unsere Zellteilung im Körper rückläufig ist, muss auch dass Unterbewusste größere Energien freisetzen, um egal welche Heilungen auch immer, zu realisieren. Dennoch bedeutet es nicht, dass es dem Gehirn schwer fällt, sondern nach meinen Erfahrungen ist der Heilungsprozess ein wenig langsamer und daher benötigt man schon mal ein paar Sitzungen mehr, um zum optimalen Ergebnis zu kommen.
So war es auch bei diesem Klienten. Es dauerte allein schon drei Sitzungen, bis wir eine Hypnosetiefe erreicht hatten, die eine Heilung ermöglichen konnte. Dann jedoch begann sich die positive Energie in seinem Gehirn freizusetzen und die Suggestionen zur Verbesserung zur Sehkraft begannen zu wirken. Um Karl-Heinz von dem Erfolg zu überzeugen befahl ich dem Unterbewusstsein auch im späteren Wachzustand dem Klienten durch ein angenehmes Kribbeln in beiden Augen zu demonstrieren, dass der Heilungsprozess in vollem Gange war.
Als er schließlich nach der dritten Sitzung dieses "Kribbeln" verspürte, stärkte das vermutlich seinen Glauben und dieses förderte die Heilung dementsprechend. Mehrere Sitzungen später berichtete mir Karl-Heinz, dass er mit aufgesetzter Brille immer schlechter sah und begab sich zu einem Optiker für einen erneuten Sehtest. Das Ergebnis war für mich nicht unbedingt überraschend. Seine Sehschärfe hatte sich gebessert und er brauchte eine neue Brille mit weniger Dioptrien.
Ob Karl-Heinz zum Schluss ohne Brille auskam, kann ich leider nicht sagen, da mein Umzug von Norddeutschland nach München verhinderte, die Heilhypnose zu Ende zu führen. Ich kann daher "Karl-Heinz" nur wünschen, dass er einen anderen Hypnotiseur-Kollegen gefunden hat, der den laufenden Prozess erfolgreich zu Ende geführt hat.
Wieder einmal kein "Happy End" und doch... der Beweis für die Heilung von Augen durch Hypnose wurde, von meinem Standpunkt aus gesehen, erbracht.
