REPUBLIK (SH)
SCHLESWIG HOLSTEIN
(EINE FICTION??)
In einer sehr nahen Zukunft….
Nach fast vier Jahren Unabhängigkeit von der BRD empfängt der Präsident von Schleswig-Holstein JHH heute den Oberbürgermeister der freien Hansestadt Hamburg und den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen.
Worüber verhandelt werden soll, ist wohl jedem Schleswig Hosteiner klar. Beide Länder der BRD möchten sich der Republik SH anschließen.
Sowohl Hamburg, als auch Niedersachsen haben den enormen Vorteil der Regierungsform eines REALDEMOKRATISCHEN Staates erkannt. Die Bürger der SH Nachbarländer sind nun auch die Behörden-Willkür ihrer Landesregierungen leid und wünschen zusammen mit den Schleswig-Holsteinern diese neue Art der Regierungsform auszuprobieren.
Das die Republik SH schon nach nur 4 Jahren wirtschaftlich auf gleicher Höhe mit dem Land Bayern steht, liegt wohl daran, dass sich die „Nordlichter“ seit dem Regierungswechsel sichtlich wohler fühlen. Nicht alles ist perfekt und doch haben die revolutionären Änderungen des Systems SH zu einem Vorzeigestaat in Sachen Demokratie weltweit gemacht. Sogar die Schweizer Eidgenossen sind sichtlich erstaunt, dass sich REALDEMOKRATIE durchaus verwirklichen lässt. Natürlich mit allen Vor und Nachteilen, die solch ein gewaltiger Umbruch mit sich bringt.
Der Nationalstolz der SCHOLSTER (Schleswig-Holsteiner) hat schon fast amerikanische Ausmaße angenommen, allerdings mit einem Unterschied: Dieser Nationalstolz ist gerechtfertigt, weil seine Basis auf wirklichem Frieden, Freiheit und Mitmenschlichkeit beruht.
Für den Oberbürgermeister und den Ministerpräsidenten aus den Nachbarländern ist die Situation bei ihrem Besuch in Kiel sichtlich ungewohnt.
Hier in der Verwaltung der Republik SH gibt es keine abgeschlossenen Sitzungssäle. Auch die ständige Anwesenheit der SH Presse bei allen Gesprächen mit Präsident JHH behagt die beiden Landesfürsten nur sehr bedingt. Hier gibt es keine geheimen Absprachen, keine Klüngelwirtschaft, keine Sitzungssäle bei Gericht, die unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Hier kann kein STAATSDIENER Politik ohne die Einwilligung oder gar gegen den Willen seiner Mitbürger machen.
Und doch ist es genau dass, was auch die Bürger von Hamburg und Niedersachsen anstreben.
Ein Staat, in dem ausschließlich das Volk regiert und niemand anders. Nur zu gut ist den Nordlichtern die Zeit der Politiker Willkür in Erinnerung. Viele SCHOLSTER erinnern sich noch an das Bürgerbegehren gegen die Rechtschreibreform, dass von der damaligen Landesregierung einfach im Kieler Parlament ignoriert wurde. Auch die unglaublichen Diätenerhöhungen der Abgeordneten musste man damals noch ohnmächtig schlucken. Das ist heute nicht mehr möglich. Genauso wenig wie Firmenmanager, die Aktien von Großunternehmen in den Keller fahren und sich dann noch eine saftige Provision in Millionenhöhe zahlen ließen. Das gehört alles der Vergangenheit an.
Für die Schleswig Holsteiner waren es vier lange und mühsame Jahre, denn sie hatten sich in die Hände eines Menschen begeben, den sie kaum kannten. Die Bürger hatten JHH mit fast diktatorischen Vollmachten ausgestattet und sich ihm damit auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Doch heute wissen sie alle: Es hat sich gelohnt!
Heute sind alle Einwohner der Republik SH kleine „Präsidenten“. Denn allein sie bestimmen jetzt, was getan und gelassen wird in ihrer Republik!
Vor einem Jahr wurden alle von JHH und seinen Staatsdienern erlassenen Gesetze zur Abstimmung freigegeben und die Bürger hatten mit fast 90% Wahlbeteiligung ihre Zustimmung zur neuen REALDEMOKRATISCHEN Republik SH gegeben.
Am Ende des vierten Jahres wird JHH seinen Hut nehmen und zufrieden auf eine aufregende Zeit in der SH Verwaltung zurückblicken.
Viele seiner Gesetzesvorlagen sind nun von seinem Volk bestätigt worden, einige aber wurden auch strikt abgelehnt. So ist nun einmal wahre Demokratie.
Während seiner vierjährigen Amtszeit war JHH als Nazi und Ausländerfeind beschimpft worden. Amnesty International hatte einige seiner temporären Erlasse schwer kritisiert. Doch es gab auch viel Beifall von Nachbarstaaten für die Lösung von Problemen, wie sie wahrscheinlich nur ein „NICHT-POLITIKER“ handhaben kann.
Natürlich ist auch dem Präsidenten JHH klar, dass es die perfekte Regierungsform eines Staates nur in Science-Fiction Romanen gibt. Dennoch ist in SH gelungen, die wohl beste realisierbare Form für einen souveränen Staat zu verwirklichen...
Da der Antrag der Hansestadt Hamburg und dem Land Niedersachsen zur Anbindung an die Republik SH erst noch von den Bürgern per Abstimmung entschieden werden muss, bleibt noch etwas Zeit, die Geschichte über den Wandel Schleswig-Hosteins zu erzählen.
Also… alles begann vor ein paar Jahren…
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